Angst vor KI und Krise: Jobunsicherheit steigt in Belgien

<p>Jeder dritte junge Beschäftigte fürchtet um seinen Job.</p>
Jeder dritte junge Beschäftigte fürchtet um seinen Job. | Foto: picture alliance/dpa

Demnach hat rund ein Viertel der Beschäftigten Angst, seinen Arbeitsplatz zu verlieren. Besonders ausgeprägt ist diese Sorge bei jungen Menschen zwischen 18 und 35 Jahren: In dieser Altersgruppe fürchtet sogar etwa jeder Dritte um seinen Job.

Als größte Risiken nennen die Befragten mögliche Umstrukturierungen oder Betriebsschließungen – mehr als 32 Prozent sehen hierin die Hauptgefahr. Aber auch die allgemeine wirtschaftliche Lage bereitet vielen Sorgen. Fast jeder Fünfte nennt die anhaltende Unsicherheit als möglichen Auslöser für Jobverluste. Zudem wächst die Angst, durch neue Technologien ersetzt zu werden: Knapp zehn Prozent der Befragten befürchten, dass KI ihren Arbeitsplatz überflüssig machen könnte.

Trotz dieser Sorgen zeigt die Umfrage auch ein differenzierteres Bild auf Arbeitgeberseite. Die wirtschaftliche Lage führt demnach nicht automatisch zu einem massiven Stellenabbau. Im Gegenteil: Mehr als 40 Prozent der Unternehmen mit über zehn Beschäftigten rechnen in diesem Jahr sogar mit einem Personalzuwachs.

Bei knapp 44 Prozent der Betriebe dürfte die Belegschaft stabil bleiben. Nur ein kleinerer Teil erwartet einen Rückgang: Rund 13 Prozent gehen von einem leichten Stellenabbau aus, während lediglich gut zwei Prozent mit einem deutlichen Rückgang rechnen. (belga/calü)

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