Real zerstörte die City-Hoffnungen auf eine Aufholjagd nach dem 0:3 in Madrid früh. Nach einem Handspiel kurz vor der Torlinie von Manchesters Kapitän Bernardo Silva, der dafür die Rote Karte sah (20.), traf Vinicius Junior per Elfmeter (22.) und in der Nachspielzeit (90.+3). Erling Haaland (41.) zog nach Vorlage von Nationalspieler Jérémy Doku mit seinem 57. Treffer in der Königsklasse mit Thomas Müller gleich, konnte das Aus aber nicht mehr verhindern. Tore von Doku (63.) und Rayan Ait-Nouri (78.) wurden wegen Abseits zurecht nicht anerkannt. Zur Pause blieb Thibaut Courtois in der Kabine, an seiner Stelle hütete Andriy Lunin im Anschluss das Tor.
Zuvor am Abend hatte Sporting Lissabon das kleine Fußball-Wunder vollbracht und die sensationelle Champions-League-Reise von FK Bodö/Glimt beendet. Eine Woche nach dem 0:3 im Hinspiel erreichte der portugiesische Double-Sieger dank eines famosen 5:0 (1:0, 3:0)-Heimerfolgs nach Verlängerung gegen den norwegischen Club das Viertelfinale und trifft dort auf Arsenal London – die „Gunners“ um Leandro Trossard setzten sich mit 2:0 (Hinspiel 1:1) gegen Bayer Leverkusen durch. Gonçalo Inácio (34.), Pedro Gonçalves (61.), Luis Suárez (78., Handelfmeter), Maxi Araújo (92.) und Rafael Nel (120.+1) trafen für ein Lissabon wie im Rausch. Bodö, das auf seiner wundersamen Reise City, Atlético Madrid und zweimal Inter Mailand geschlagen hatte, hatte im strömenden Regen nichts entgegenzusetzen.

Titelverteidiger Paris Saint-Germain löste das Ticket für die nächste Runde mit dem 3:0 (2:0) beim FC Chelsea. In London trafen Chwitscha Kwarazchelia (6.), Bradley Barcola (14.) und Senny Mayulu (62.) für Paris. Der englische Nationaltrainer und frühere Chelsea-Coach Thomas Tuchel litt mit seinen Blues. Schon im Hinspiel hatte PSG mit 5:2 triumphiert, nächster Gegner ist der FC Liverpool oder Galatasaray (Hinspiel 0:1). (sid/dpa/tf)

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