Die Therapeuten der Organisation begleiten Betroffene täglich auf dem Weg zu mehr Selbstständigkeit. „Sie unterstützen blinde und sehbehinderte Menschen dabei, ihre Autonomie zu bewahren oder wiederzuerlangen“, erklärt die Brailleliga.
Teil der Kampagne ist in diesem Jahr auch ein audiodeskribierter Spot, der einen jungen Mann zeigt, der fast vollständig erblindet ist und im Alltag mit den Folgen seiner Sehbehinderung konfrontiert wird.
Nach Schätzungen der Brailleliga leben in Belgien rund 352.000 sehbehinderte Menschen sowie etwa 33.000 blinde Menschen. Aufgrund der alternden Bevölkerung dürfte diese Zahl in den kommenden Jahren weiter steigen.
Die Organisation betreut nach eigenen Angaben rund 1.000 neue Personen pro Jahr, also durchschnittlich etwa zwanzig pro Woche. Betroffenen bietet sie verschiedene Unterstützungsangebote an – darunter das Training mit dem weißen Stock, das Erlernen der Brailleschrift, Anpassungen im Wohnumfeld sowie Hilfe bei administrativen Angelegenheiten.
Die Brailleliga betont zudem, dass eine Sehbehinderung nicht das Ende eines aktiven Lebens bedeute. Ziel der Unterstützung sei es, Menschen dabei zu helfen, ihre Aktivitäten fortzuführen oder an die neue Situation anzupassen. (belga/rt)

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