„Ich finde keine Worte, mir kommen die Tränen“, sagte Antonelli und wischte sich immer wieder über die feuchten Wangen: „Ich danke meinem Team, das mir geholfen hat, diesen Traum zu erreichen.“
Antonelli verdrängte in der Statistik der jüngsten Sieger Sebastian Vettel, der bei seinem Premierentriumph 21 Jahre und 73 Tage alt war. Er gewann vor seinem englischen Mercedes-Teamkollegen George Russell sowie dem Ferrari-Duo Lewis Hamilton und Charles Leclerc (Monaco).

Hamilton feierte damit früh in seiner zweiten Saison bei der Scuderia sein erstes Grand-Prix-Podium und war entsprechend gelöst. „Es war eines der besten Rennen, die ich seit langem gefahren bin“, sagte der Rekordweltmeister: „Mercedes fährt weit vor uns weg, wir sind noch nicht da, wo sie stehen. Aber wir haben eine starke Basis.“ Bislang hatte Russell diese noch sehr junge Saison mit Siegen in Australien und im Sprint von Shanghai dominiert.
Die Eindrücke nach den ersten zwei von nur noch 22 Rennen sind eindeutig: Mercedes und Ferrari fahren in ihrer eigenen Liga und sind allen überlegen, die Silberpfeile haben in diesem Duell die Nase vorn. Und Aston Martin bleibt ein Sorgenkind: Der Spanier Fernando Alonso musste sein Auto wegen zu starker Vibrationen abstellen. Ein ganz bitteres Wochenende erlebte Weltmeister Lando Norris mit seinem McLaren-Team. Weder der Engländer noch sein australischer Teamkollege Oscar Piastri konnten starten, technische Probleme bremsten beide aus. (mn/sid)

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