Demnach wurden im vergangenen Jahr in Belgien rund 4.620 Fatbikes verkauft. Die robusten Elektrofahrräder mit ihren auffallend breiten Reifen gelten als neuer Trend auf dem Markt. „Dieser markante Fahrradtyp wird nicht jedermanns Geschmack treffen, aber jedes zusätzliche Fahrrad auf der Straße ist ein Gewinn“, erklärte Traxio.
Der Trend stammt ursprünglich aus den Niederlanden, wo Fatbikes bei Jugendlichen und Schülern bereits seit einiger Zeit sehr beliebt sind. In Belgien machten sie 2025 rund 0,8 Prozent des gesamten Fahrradmarktes aus. Viele der Modelle stammen von niederländischen Herstellern und finden von dort aus ihren Weg auf belgische Straßen.
Gleichzeitig warnt der Branchenverband vor möglichen Sicherheitsproblemen. Bei Fahrradkontrollen könnten Fatbikes künftig verstärkt ins Visier geraten, so Traxio.
Grundsätzlich gelten für Fatbikes die gleichen Regeln wie für andere Elektrofahrräder: Die Motorunterstützung darf maximal bis zu einer Geschwindigkeit von 25 Kilometern pro Stunde wirken.
Die niederländische Polizei hat jedoch festgestellt, dass Jugendliche ihre Fahrräder häufig illegal schneller machen. Wenn ein Fatbike über der erlaubten Geschwindigkeit fährt oder sich ausschließlich per Gasgriff ohne Tretunterstützung bewegen lässt, gilt es rechtlich als nicht zugelassenes Moped.
Solche Fahrzeuge werden häufig beschlagnahmt. Den Fahrern drohen zudem Geldstrafen – im Extremfall sogar ein Fahrverbot. (belga/calü)

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