„Wir haben einige gute Dinge gesehen, aber auch Punkte, die wir verbessern müssen“, erklärte Thibault auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. Seine Mannschaft habe zwar das Tempo bestimmt, gleichzeitig aber ungewöhnlich viele Fehler und Ballverluste produziert.
Besonders das Foulspiel bereitete dem Trainer Sorgen. „Wir haben zu viele persönliche Fouls begangen, wodurch Brasilien auf 35 Freiwürfe kam“, so Thibault. In der zweiten Halbzeit sei sein Team zudem zeitweise etwas nachlässig geworden.
Trotz der Kritik stellte der Coach klar, dass der Sieg natürlich positiv sei. „Es ist großartig zu gewinnen, und das dürfen wir auch feiern. Aber wir sind hier, um uns weiter zu verbessern. Morgen gegen China müssen wir noch besser spielen.“
Am Donnerstag treffen die Belgian Cats auf Gastgeber China. Spielbeginn ist um 12.30 Uhr belgischer Zeit. Besonders im Fokus steht dabei das erst 18-jährige Ausnahmetalent Ziyu Zhang, das mit 2,20 Metern Körpergröße zu den größten Spielerinnen im internationalen Basketball zählt.
Für Belgien geht es in Wuhan allerdings nicht mehr um die direkte WM-Qualifikation. Als amtierender Europameister haben sich die Belgian Cats bereits ihren Platz bei der Basketball-Weltmeisterschaft im September in Berlin gesichert. In China sammeln sie vorwiegend wichtige Punkte für die Weltrangliste, die als Grundlage für die Auslosung der WM am 21. April dient.
Das Turnier bietet laut Thibault zudem eine wertvolle Vorbereitung auf das Großereignis. „Hier treffen wir auf Teams mit ganz unterschiedlichen Spielstilen, was im Hinblick auf die WM sehr interessant ist“, sagte der Trainer. Gegen China erwartet er eine Mannschaft mit sehr großen Spielerinnen. „Wir wollen selbst viel Druck ausüben und schnell spielen. Und wir wollen jedes Spiel gewinnen.“
Bei fünf Partien innerhalb von sieben Tagen bleibt den Belgian Cats allerdings kaum Zeit zum Durchatmen. (belga/calü)

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