Der Film war mit elf Nominierungen ins Rennen gegangen und wurde unter anderem als bester Film ausgezeichnet. Auch die Preise für beste Regie, bestes Drehbuch sowie bester Schnitt gingen an das Team. Myriem Akheddiou erhielt den Preis als beste Hauptdarstellerin, während Laurent Capelluto als bester Nebendarsteller geehrt wurde. Zudem gewann der Film zwei Publikumspreise.
Vier Trophäen gingen an „Reflet dans un diamant mort“ von Hélène Cattet und Bruno Forzani, darunter der Preis für den besten Schauspieler für Yannick Renier.
Der Film „Kika“ von Alexe Poukine wurde als bester Erstlingsfilm ausgezeichnet. „Maldoror“ von Fabrice Du Welz erhielt den Preis für die beste Filmmusik.
Zum besten Dokumentarfilm wurde „Soundtrack to a Coup d’Etat“ von Johan Grimonprez gekürt. Der Preis für den besten flämischen Film ging an „Julian“ von Cato Kusters.
Die Veranstaltung war die 15. Ausgabe der belgischen Filmpreise, jedoch die erste unter dem neuen Namen René du cinéma. Die bisherigen Magritte-Preise waren im vergangenen Jahr nach einem Streit zwischen der Fondation René Magritte und der organisierenden Académie André Delvaux eingestellt worden.
Neu war auch, dass erstmals Fernsehserien ausgezeichnet wurden. Den Preis für die beste Serie erhielt die zweite Staffel von „Baraki“, während Anne Coesens und Yoann Blanc für ihre Rollen in der Serie „Pandore“ als beste Darsteller geehrt wurden. (belga/rt)

Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren