Neue Stelle nach Jobverlust: Arbeitnehmer brauchen im Schnitt vier Monate

<p>Die Dauer der Jobsuche hängt stark von Alter, Position und Branche ab.</p>
Die Dauer der Jobsuche hängt stark von Alter, Position und Branche ab. | Illustrationsbild: picture alliance / dpa

Die jüngsten Daten der Begleitungsabteilung zeigen, dass 80 Prozent der Personen, die ein Außenvermittlungsprogramm durchlaufen haben, anschließend wieder eine dauerhafte Beschäftigung gefunden haben. Grundlage der Auswertung sind 4.264 Teilnehmer, die im Jahr 2025 begleitet wurden.

Die Erfolgsquote fällt allerdings unterschiedlich aus. Menschen nach einer individuellen Kündigung finden häufiger wieder eine feste Anstellung als Personen, die im Zuge einer Massenentlassung oder einer Insolvenz ihren Arbeitsplatz verloren haben. Die Quote liegt hier bei 83 Prozent gegenüber 73 Prozent.

Deutliche Unterschiede zeigen sich auch je nach Berufsstatus, Position, Alter und Branche. Am schnellsten gelingt die Rückkehr in den Arbeitsmarkt Arbeitern: Sie finden im Durchschnitt nach 103 Tagen wieder eine Stelle.

Bei Angestellten dauert die Jobsuche je nach Funktionsniveau zwischen 126 und 174 Tagen. Am längsten brauchen in der Regel Führungskräfte, für die die Suche nach einer neuen Position durchschnittlich 174 Tage in Anspruch nimmt.

Auch das Alter spielt eine wichtige Rolle. Laut Randstad besteht ein klarer Zusammenhang zwischen Alter und Dauer der Jobsuche: Je jünger die Betroffenen sind, desto schneller finden sie wieder Arbeit. Unter 30-Jährige benötigen im Schnitt 72 Tage, während Personen zwischen 50 und 55 Jahren durchschnittlich 147 Tage brauchen.

Unterschiede gibt es zudem zwischen den Branchen. Besonders schnell gelingt der Wiedereinstieg in den Bereichen Produktion und Technik, wo die Suche im Durchschnitt 124 Tage dauert.

Deutlich länger fällt sie hingegen in Finanz- und Marketingberufen aus. Dort beträgt die durchschnittliche Dauer 173 beziehungsweise 182 Tage. (belga/rt)

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