Ex-Standard-Spieler Paul-José Mpoku beendet seine Karriere: „Es war mir eine Freude“

<p>Ein Schnappschuss aus dem Jahr 2019: Paul-José Mpoku hängt die Fußballschuhe an den Nagel.</p>
Ein Schnappschuss aus dem Jahr 2019: Paul-José Mpoku hängt die Fußballschuhe an den Nagel. | Foto: Photo News

„It’s time for me… Il est temps pour… to cross to the other side…“, schrieb Mpoku zu dem Clip. In einer weiteren Botschaft blickte er dankbar auf seine Laufbahn zurück: „Es war mir eine Freude, all diese Momente mit den Teamkollegen zu teilen, denen ich überall auf der Welt begegnet bin. Ich fühle mich privilegiert und sehr dankbar.“

Mpoku wurde zunächst in der Jugend von Standard Lüttich ausgebildet, bevor er zwischen 2008 und 2010 im Nachwuchs von Tottenham Hotspur spielte. 2011 kehrte er an die Maas zurück und unterschrieb seinen ersten Profivertrag bei den „Rouches“.

Besonders in Erinnerung blieb sein Auftritt am 26. Mai 2013, als er beim 7:0-Sieg gegen KAA Gent im entscheidenden Testspiel um einen Europapokalplatz einen Hattrick erzielte und Standard damit den Einzug in die Europa League sicherte. In der darauffolgenden Saison entwickelte sich Mpoku zu einer wichtigen Stütze der Mannschaft und kam in 49 Pflichtspielen auf zwölf Treffer.

Nach mehr als vier Jahren im Trikot von Standard (2011–2015) zog es den offensiven Mittelfeldspieler ins Ausland. Es folgten Engagements bei Cagliari, Chievo Verona und Panathinaikos. 2017 kehrte Mpoku ein zweites Mal nach Lüttich zurück. Während seiner zweiten Zeit beim Standard (2017–2020) gewann er 2018 den Landespokal, auch Croky Cup genannt.

Seit 2020 spielte der Belgier mit kongolesischen Wurzeln in verschiedenen Ligen weltweit: bei Al-Wahda in den Vereinigten Arabischen Emiraten, beim türkischen Klub Konyaspor, beim südkoreanischen Verein Incheon United sowie beim rumänischen Klub UTA Arad. Zuletzt stand er beim saudi-arabischen Zweitligisten Al-Batin unter Vertrag, den er im Dezember verließ.

International entschied sich Mpoku 2015 für die Nationalmannschaft der Demokratischen Republik Kongo. Für die „Léopards“ absolvierte er 21 Länderspiele und erzielte sechs Tore. (calü)

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