„Im Nachgang zum diesjährigen Rhetorika-Vorfinale möchten wir Sachverhalte klarstellen, die zu Verwirrung geführt haben können. Für den Rednerwettstreit gelten Transparenz und Fairness als zentrale Grundsätze. Daher haben wir die Abläufe des Vorfinales umfassend geprüft“, schreiben die Organisatoren des Rednerwettstreits in einer Stellungnahme. „Während der Planung des Vorfinales war uns nicht bekannt, dass ein Mitglied der Jury an einer Sekundarschule unterrichtet. Erst am Nachmittag des Vorfinales wurde dem Organisationsteam mitgeteilt, dass dieses Jurymitglied im Rahmen des regulären Unterrichts einzelne Schülerinnen und Schüler begleitet hatte.“ Wie jedes Jahr seien alle Jurymitglieder gefragt worden, ob sie Teilnehmende persönlich kennen. „Dieses Verfahren dient dazu, die Jury in zwei unabhängige Gruppen aufzuteilen, um Interessenkonflikte auszuschließen. Alle von dem betroffenen Jurymitglied gemeldeten Namen wurden ordnungsgemäß berücksichtigt, und die betreffenden Personen wurden der jeweils anderen Jurygruppe zugeteilt“, teilen die Organisatoren mit.
Nach sorgfältiger Überprüfung der Abläufe könne man Folgendes bestätigen:
• Das betreffende Jurymitglied hat keine der Schülerinnen und Schüler bewertet, zu denen ein Unterrichtskontakt bestand.
• Eine Beeinflussung anderer Jurymitglieder oder Manipulation von Ergebnissen hat nicht stattgefunden. Die Auswahl der acht Finalisten erfolgte einstimmig und im vollständigen Einvernehmen aller Jurymitglieder.
• Es wurden keine Bewertungskriterien an Teilnehmende weitergegeben.
Die betreffenden Unterrichtsinhalte (Auftreten, Strukturierung von Aussagen, sprachlicher Ausdruck, Körpersprache) seien regulärer Bestandteil des Fachunterrichts und hätten zudem nicht in direktem Zusammenhang mit der Wettbewerbsvorbereitung gestanden. „Durch die Zuteilung der Jugendlichen zur anderen Jurygruppe blieb die Trennung zwischen Unterrichtstätigkeit und Juryarbeit jederzeit gewährleistet. Im Anschluss an das Vorfinale wurden alle Beteiligten über den Sachverhalt informiert.“ Die Rhetorika werde von Ehrenamtlichen von Ocarina Ostbelgien organisiert und getragen, heißt es weiter in der Stellungnahme. „Unser Anliegen ist es, jungen Menschen einen fairen und ermutigenden Rahmen zu bieten, in dem sie ihre Freude am Reden entdecken und ihre Fähigkeiten weiterentwickeln können. Dieses Engagement prägt unsere Arbeit, und auch unseren Anspruch, Abläufe transparent zu gestalten und kontinuierlich zu verbessern. Wir richten unseren Fokus nun wieder auf den weiteren Verlauf und freuen uns auf das Finale am 14. März.“ (red/sc)

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