Beim traditionellen Auftakt der mitteleuropäischen Traditionsrennen setzte sich der Weltmeister von 2023 vom Team Alpecin-Premier Tech als Solist nach 207,2 km zwischen Gent und Ninove durch.
Van der Poel setzte 16 Kilometer vor dem Ziel auf dem vorletzten Anstieg, der Mauer von Geraardsbergen, die entscheidende Attacke. Auf dem nassen und steilen Kopfsteinpflaster ließ der 31-Jährige die Konkurrenz beinahe spielerisch stehen und sich auf dem Weg zu seinem 57. Profisieg nicht mehr einfangen. Für van der Poel war es beim ersten Anlauf direkt der erste Sieg beim Omloop.
Nach über 1600 Höhenmetern und acht Kopfsteinpflaster-Abschnitten von Gent nach Ninove lag van der Poel letztlich 22 Sekunden vor seinem Landsmann Tim van Dijke (Red Bull-Bora-hansgrohe), der Belgier Florian Vermeersch (UAE Emirates-XRG/+0:24) komplettierte das Podium.
Die Duelle zwischen van der Poel und dem slowenischen Weltmeister Tadej Pogacar werden wieder das Highlight des Frühjahrs werden. Geplant ist, dass die beiden besten Radfahrer der Welt bei Mailand-Sanremo (29. März), der Flandern-Rundfahrt (5. April) und Paris-Roubaix (12. April) aufeinandertreffen. (mn/belga)

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