Tragische Gewissheit: Überreste in Tasmanien sind Céline Cremer zuzuordnen

<p>Tragische Gewissheit: Überreste in Tasmanien sind Céline Cremer zuzuordnen</p>
Fotos: afp / Collage: GrenzEcho

Sachverständige hätten „überzeugende Beweise“ vorgelegt, wonach die in der Region Waratah gefundenen Überreste der 31-jährigen Lütticherin zuzuordnen seien, erklärte Einsatzleiter Nathan Johnston. Die Identifizierung müsse jedoch noch offiziell durch einen Gerichtsmediziner bestätigt werden.

Mit der vorläufigen Zuordnung werden die Suchmaßnahmen im Gebiet rund um den Arthur River eingestellt. Dort waren die sterblichen Überreste entdeckt worden.

Céline Cremer galt seit dem 17. Juni 2023 als vermisst. Ihr Fahrzeug war auf einem Parkplatz am Ausgangspunkt einer Wanderung nahe eines Naturgebiets bei Waratah gefunden worden. Ende Januar hatte ein freiwilliger Helfer bei Suchaktionen Knochen entdeckt. In den darauffolgenden Tagen wurden zudem Zähne, Kleidungsstücke und Autoschlüssel sichergestellt.

Nach Einschätzung der Ermittler könnte Cremer versucht haben, entlang eines Flusses zur Straße zurückzukehren, an der ihr Wagen abgestellt war, und dabei den markierten Wanderweg verlassen haben. Laut dem Finder der Überreste könnten diese vom Wasser mitgerissen und flussabwärts wieder abgelagert worden sein.

Die Polizei sprach der Familie und den Angehörigen ihr Beileid aus. Auch wenn die vorläufige Bestätigung den Verlust nicht mindern könne, hoffe man, zumindest Klarheit zu schaffen, hieß es in der Mitteilung. (belga/rt)

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