Am 12. Dezember war die Leiche einer 43 Jahre alten Frau am Eingang einer Wiese entlang einer abgelegenen Straße in Jalhay entdeckt worden. Die Leiche war in einer großen Plastiktüte verpackt.
Der Fundort wurde sofort von einem Großaufgebot der Polizei abgesichert. Schnell wurde klar, dass es sich um ein Verbrechen handelte. Die Autopsie ergab, dass das Opfer, eine Niederländerin, zwei heftige Schläge auf den Kopf mit einem stumpfen Gegenstand erhalten hatte. Die Ermittler gingen davon aus, dass die Leiche nach der Tat dort abgelegt worden war, da sie davon ausgingen, dass der Mord wahrscheinlich nicht in Jalhay begangen worden war.
Ermittlungen auf beiden Seiten der Grenze führten zur Identifizierung eines Verdächtigen: ein 1957 geborener niederländischer Staatsbürger, mit dem das Opfer zusammenlebte. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hat sich der Mann vermutlich an dem Tag das Leben genommen, an dem er die Leiche in Belgien abgeladen hat. In seinem Abschiedsbrief hinterließ er keine Erklärung für seine Tat. (red/arco)

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