Prévot verurteilt US-Einreiseverbot gegen Conner Rousseau

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Conner Rousseau, Vorsitzender der Partei Vooruit. | Foto: belga

Der US-Botschafter in Belgien, Bill White, hatte am Freitag bekanntgegeben, dass Rousseau nicht mehr in die Vereinigten Staaten einreisen dürfe. Zuvor hatte White mit diplomatischen Sanktionen gedroht. Anlass war ein von Rousseau veröffentlichtes Video zur US-Einwanderungsbehörde ICE, in dem er Präsident Donald Trump mit Adolf Hitler verglich. Der Botschafter hatte eine Entschuldigung gefordert und die belgische Regierung aufgefordert, Rousseau zur Ordnung zu rufen.

Prévot erklärte am Samstag, es sei inakzeptabel, einem Abgeordneten und Parteivorsitzenden wegen der Ausübung seiner Meinungsfreiheit die Einreise zu verweigern. Es handle sich um dieselbe Meinungsfreiheit, die die USA in Europa fördern wollten. Sein Ministerium werde Kontakt zu den amerikanischen Behörden aufnehmen, um die genaue Tragweite der Entscheidung zu klären.

Der diplomatische Streit hatte bereits zuvor begonnen, nachdem der US-Botschafter ein Ermittlungsverfahren zu religiösen Beschneidungen in Antwerpen als antisemitisch kritisiert hatte. (belga/ag)

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