Eine frühere Mitarbeiterin des Kulturkabinetts hatte vor dem frankophonen Arbeitsgericht in Brüssel Klage eingereicht. Sie wirft dem Kabinett unter anderem Verstöße gegen Arbeitsschutzvorschriften, Belästigung, Vergeltungsmaßnahmen, missbräuchliche Kündigung sowie Rufschädigung vor. Ihr Arbeitsverhältnis war im September beendet worden.
Medienberichte – unter anderem in Le Soir – sprechen von einem schwierigen Arbeitsklima innerhalb der Kulturzelle des Kabinetts.
Die Partei Les Engagés betonte, in einem Rechtsstaat würden Streitigkeiten vor Gericht geklärt. Man bedaure, dass ein laufendes Verfahren öffentlich inszeniert werde. Zugleich verwies die Partei auf die hohen Anforderungen der Arbeit in einem Ministerkabinett und wies jede „Instrumentalisierung“ zurück, die dem Ruf des Teams schaden solle. Man wolle nun die Justiz ihre Arbeit machen lassen. (belga/ag)

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