Wie das Studierendenwerk, zuständig unter anderem für die Mensen der RWTH Aachen, der „Aachener Zeitung“ mitteilt, mussten im vergangenen Jahr rund 6.500 Besteckteile ersetzt werden. Die Kosten bewegen sich im höheren vierstelligen Bereich. Besonders nach der Pandemie habe sich der Verlust bemerkbar gemacht, da viele Speisen zum Mitnehmen ausgegeben wurden. Inzwischen habe sich die Lage stabilisiert, bleibe jedoch auf einem konstant hohen Niveau. Von organisiertem Diebstahl geht man in Aachen nicht aus. Vielmehr spiele Nachlässigkeit eine Rolle. Bei täglich rund 10.000 Gästen summiere sich selbst eine einzelne mitgenommene Gabel schnell.
Das Studierendenwerk setzt auf Hinweise in den Mensen und auf Social Media. Ziel sei es, das Bewusstsein zu schärfen, zumal man bewusst auf Einwegbesteck verzichten wolle. Da die Einrichtungen nicht gewinnorientiert arbeiten und sich über Zuschüsse sowie Sozialbeiträge finanzieren, könnten anhaltende Verluste langfristig auch finanzielle Folgen haben. (mo)

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