Fünf Babys in Belgien erkrankt: Nestlé versichert Sicherheit seiner Produkte

<p>Toxin in Milchpulver: Nestlé Belgien äußert sich zur Babynahrungs-Affäre.</p>
Toxin in Milchpulver: Nestlé Belgien äußert sich zur Babynahrungs-Affäre. | Foto: afp

Fünf Babys in Belgien erkrankten nach Angaben der zuständigen flämischen Behörden nach dem Verzehr eines Nestlé-Produkts, sie zeigten jedoch nur milde Symptome. Jan Moers, Sprecher von Nestlé Belgien, versichert nun, sämtliche derzeit im Handel befindlichen Produkte seien „zu 100 Prozent sicher“. Eltern sollten dennoch die Chargennummern bereits gekaufter Dosen überprüfen.

Das Unternehmen hatte Ende November in einem niederländischen Werk Cereulid in Milchpulver festgestellt und die Produktion gestoppt. Als Ursache nennt Nestlé ein kontaminiertes Zulieferprodukt des chinesischen Unternehmens Cabio Biotech. Die Quelle sei erst am 23. Dezember eindeutig identifiziert worden, eine umfangreiche Rückrufaktion begann am 5. Januar. Kritik an der Dauer der Aufklärung weist Moers zurück. Die Ursachenforschung gleiche der Suche nach einer „Nadel im Heuhaufen“, berichtet der flämische Rundfunk. (svm)

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