Sehr geehrte Frau Lenges, sehr geehrter Herr Packbier, ich bin in einem Alter, in dem ich auch nicht mit all diesen neuen Technologien aufgewachsen bin, interessiere mich aber dafür und gebrauche sie auch, wenn nötig. Zum Erfinden und Entwickeln braucht man Forschung, dafür braucht man wiederum Forscher, denen wiederum Hilfsmittel zur Verfügung stehen müssen. Was wäre, wenn unsere Vorfahren nicht geforscht hätten, um zu erfinden und zu entwickeln? Man hätte Pfeil und Bogen nicht erfunden, es gäbe kein Rad, keinen Strom, keine Motoren… Wo wären die Menschen da heute? Noch alle in den Höhlen? Der Punkt ist doch nur: Wer was und wie gebraucht. Klar haben Erfindungen positive und auch negative Auswirkungen, und dümmer werde ich nur, wenn ich sie dumm benutze. Das Problem sind nicht die neuen Technologien, sondern wir.
Es gibt viele Beispiele dafür, eines davon ist der Taschenrechner. Brauche ich meinen Taschenrechner, um 3 × 3 auszurechnen, bin ich dumm. Brauche ich ihn, um etwas Komplexeres schneller auszurechnen, bin ich klug, da ich weiß, wie ich ihn benutzen muss, damit ich das Problem schneller und konsequenter löse. So ist es für mich auch mit KI. Mein realistisches Bedenken ist, dass die neuen Technologien nicht die Menschen dümmer machen, sondern dass der Mensch sich selbst dümmer macht, weil er nicht richtig damit umgeht. Also: nicht für jeden Blödsinn darauf zugreifen, ein kritisches Auge behalten und aufmerksam bleiben – dann wird die Menschheit nicht dümmer und auch nicht abgeschafft.
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