In einer der publik gemachten E-Mails übermittelte der inzwischen verstorbene US-Unternehmer und Sexualstraftäter Jeffrey Epstein seinem Assistenten den Namen sowie die Kontaktdaten des Bruders von König Philippe.
Aus dem E-Mail-Verkehr lässt sich allerdings nicht schließen, dass der Prinz tatsächlich Kontakt mit Epstein hatte. Am 17. Oktober 2012 übermittelte Epstein die Kontaktdaten von Prinz Laurent an seinen Assistenten, der darauf antwortete: „Ich werde diesen Kontakt ins Adressbuch aufnehmen.“ Unmittelbar danach fügte er in Klammern hinzu: „Es sei denn, du bittest mich, ihn jetzt für dich anzurufen?“
Die vom US-Justizministerium veröffentlichten Akten enthalten keine Antwort des Geschäftsmannes auf diese letzte Frage. Aus ebenfalls veröffentlichten Kopien von Epsteins Adressbuch geht hervor, dass der Bruder des Königs tatsächlich zu seinen Kontakten zählte. Der Name des Prinzen erscheint darüber hinaus nicht in den übrigen Epstein-Unterlagen. (belga/nc)

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