Die Apps sind oft kostenlos, was laut Expertinnen darauf hindeutet, dass die Entwickler Geld durch Datensammlung und Werbung verdienen. Besonders wertvoll seien Daten von Frauen, die schwanger werden wollen oder schwanger sind – bis zu 15-mal mehr wert als normale Nutzerdaten, erklärt Anastasia Siapka von der KU Leuven.
In der Vergangenheit kam es bereits zu Rechtsstreitigkeiten gegen Flo, weil Daten ohne Einwilligung an Unternehmen wie Meta und Google weitergegeben wurden. Flo hat daraufhin Änderungen eingeführt, doch Experten bleiben skeptisch: eine volle Sicherheit der Daten bei kommerziellen Anbietern gibt es nicht.
Als Alternativen empfehlen die Experten sicherere Apps wie Oky oder Drip, oder die klassische Methode: Zyklusaufzeichnungen mit Stift und Papier. (vrt/ag)

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