Sollten die Wetterbedingungen in den kommenden Tagen weitgehend stabil bleiben, ist laut dem Gesundheitsinstitut mit steigenden Pollenkonzentrationen zu rechnen. Für Menschen, die auf Pollen dieser Baumarten empfindlich reagieren, kann das bereits jetzt erste allergische Beschwerden auslösen.
In den vergangenen Tagen wurden in Brüssel bereits Konzentrationen von über 100 Pollenkörnern pro Kubikmeter Luft gemessen – ein Wert, der den Beginn der Pollensaison markiert. Das AirAllergy-Netzwerk warnt, dass die Belastung je nach Wetterlage in den nächsten Tagen weiter zunehmen könnte.
In diesem Jahr fällt die Blütezeit von Hasel und Erle weitgehend zusammen. Diese zeitliche Überschneidung kann zu einer stärkeren gleichzeitigen Belastung durch beide Pollenarten führen, erklärt Sciensano-Mitarbeiter Nicolas Bruffaerts. Statt einer allmählichen Verteilung über mehrere Wochen könne es dadurch zu einem kompakteren Pollenhöhepunkt kommen, was das Risiko ausgeprägter allergischer Reaktionen bei empfindlichen Personen erhöhe.
Derzeit bleiben die gemessenen Werte jedoch noch vergleichsweise moderat, was laut Sciensano auf die wechselhaften winterlichen Wetterbedingungen zurückzuführen ist. (belga/calü)

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