Zweiter Satz im Schnelldurchlauf: Elise Mertens stürmt in dritte Runde

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Elise Mertens (links) steht in der dritten Runde der Australian Open. | Foto: belga

Mit einem im Großen und Ganzen mühelosen 6:3, 6:1 setzte sich die Nummer 21 der Welt in der zweiten Runde gegen die Japanerin Moyuka Uchijima (WTA 88) durch. Bereits zum Auftakt gegen Lanlana Tararudee aus Thailand hatte sie im zweiten Satz nichts anbrennen lassen (7:5, 6:1). „Der Wind hat die Aufgabe nicht einfach gemacht, das hat meine Gegnerin ebenfalls zu spüren bekommen. Nichtsdestotrotz habe ich gewonnen – im zweiten Satz sogar ziemlich flott“, reagierte die Limburgerin auf ihren zweiten Erfolg Down Under: „Moyuka hat sehr gut begonnen, eigentlich sogar über ihrem Niveau. Mit dem 3:3 habe ich aber den Unterschied gemacht und im zweiten Satz konstanter gespielt. Nun schauen wir weiter.“

Und das meinte Mertens nicht nur in Bezug auf den Turnierbaum, sondern auch auf die Begebenheiten: Für die kommenden Tage sind in Melbourne Temperaturen von über 40 Grad gemeldet. „Ein bisschen kann man sich darauf vorbereiten. Vor allem muss man am Tag vorher sehr viel trinken“, weiß Mertens, die am Samstag in der dritten Runde auf Nikola Bartunkova (WTA 126) aus Tschechien trifft.

Am Mittwoch hatte sie zudem im Doppel an der Seite der Chinesin Shuai Zhang gegen Anna Kalinskaya (Russland) und Sorana Cirstea (Rumänien) die erste Hürde genommen.

Swiatek unangefochten in dritter Runde

Titelanwärterin Iga Swiatek hat auch bei ihrem zweiten Auftritt in Melbourne nichts anbrennen lassen. Die zweimalige Australian-Open-Halbfinalistin, die Down Under ihren Karriere-Slam komplettieren will, setzte sich am Donnerstag 6:2, 6:3 gegen Marie Bouzkova aus Tschechien durch.

Die Weltranglistenzweite aus Polen zählt hinter der zweimaligen Turniersiegerin Aryna Sabalenka zum Kreis der Titelanwärterinnen. Die 24-Jährige kann auf imposante Statistiken verweisen. In den vergangenen fünf Jahren hat keine andere Spielerin mehr Matches auf Grand-Slam-Level gewonnen als sie – Swiatek steht in der Bilanz bei nun 92 Erfolgen.

Im vergangenen Jahr jubelte Swiatek in Wimbledon. Von den French Open hat sie zudem vier Titel vorzuweisen, auch bei den US Open war sie 2022 schon erfolgreich. In Melbourne ist Anna Kalinskaja ihre nächste Gegnerin.

Ein Sieg fehlt zum Rekord: Djokovic sitzt Federer im Nacken

Altmeister Novak Djokovic setzt seine Rekordjagd unbeirrt fort. Der 38 Jahre alte Serbe gewann auch sein Zweitrundenmatch gegen den italienischen Qualifikanten Francesco Maestrelli nach einer ansprechenden Leistung mit 6:3, 6:2, 6:2 - und fuhr damit seinen 101. Sieg in Melbourne ein.

Djokovic, der zehnmal am Yarra River triumphieren konnte und weiter seinen 25. Titel auf größter Bühne jagt, fehlt damit nur noch ein Erfolg, um zu Rekordhalter Roger Federer (102 Siege) aufzuschließen. Mit einem Sieg in der dritten Runde würde Djokovic aber nicht nur mit dem Schweizer gleichziehen, er würde auch seinen eigenen Rekord auf 400 Siege bei Grand-Slam-Matches ausbauen. 

Dass er in Zeiten der Dominanz von Carlos Alcaraz und Jannik Sinner nur Außenseiterchancen auf den ganz großen Coup hat, ist Djokovic bewusst. Dennoch will er alles versuchen. „Ich unterschätze niemanden“, sagte er nach seinem Erfolg über den Qualifikanten Maestrelli.

Der Weltranglistenfünfte Lorenzo Musetti hatte sich zuvor im Prestigeduell gegen seinen italienischen Landsmann Lorenzo Sonego durchgesetzt. Der zweimalige Grand-Slam-Halbfinalist schlug seinen Davis-Cup-Kollegen nach einer konzentrierten Leistung mit 6:3, 6:3, 6:4.

Vorjahreshalbfinalist Ben Shelton fertigte den australischen Qualifikanten Dane Sweeny im Schnelldurchlauf ab. Für das 6:3, 6:2, 6:2 brauchte der an Position acht gesetzte US-Amerikaner nur 102 Minuten. (belga/sid/tf)

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