Die Tat ereignete sich an einem Kongresszentrum, in dem die MR ihren Neujahrsempfang abhielt. Trotz eines starken Polizeiaufgebots errichteten die Aktivisten einen Scheiterhaufen, auf dem sie eine lebensgroße Puppe des MR-Vorsitzenden verbrannten. Bilder des Vorfalls wurden anschließend in sozialen Netzwerken verbreitet.
Die Staatsanwaltschaft von Lüttich teilte mit, dass ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde. Anhand der in sozialen Medien und in der Presse veröffentlichten Aufnahmen versuchen die Ermittler, die beteiligten Personen zu identifizieren. Diese waren größtenteils mit Schals oder Sturmhauben maskiert.
Nach Abschluss der Ermittlungen könnten die Verdächtigen wegen Aufstachelung zum Hass angeklagt und vor dem Strafgericht zur Verantwortung gezogen werden. (belga/rt)

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