UN-Gericht soll gegen Katar vorgehen

Mit gezielten Fehlinformationen und gefälschten Beweisen schüre Katar den Konflikt, erklärten die Anwälte der Emirate am Dienstag vor dem höchsten UN-Gericht in Den Haag. Sie verlangen eine einstweilige Verfügung gegen den Nachbarstaat.

2017 hatten die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien, Bahrain und Ägypten eine Luft- und Seeblockade gegen Katar verhängt, da es angeblich Terrorismus unterstütze. Katar hatte daraufhin die Emirate als mutmaßlichen Drahtzieher der Blockade beim UN-Gericht verklagt. Der Nachbarstaat verletze die Menschenrechte von Bürgern Katars, argumentierte das Land. Bürger seien ausgewiesen und ihre Meinungsfreiheit eingeschränkt worden. (dpa)

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