Die Auslosung der Startreihenfolge erfolgte am Montag in Wien. Die Teilnahme Israels am europäischen Musikwettbewerb ist umstritten. Mehrere öffentlich-rechtliche Sender – darunter der niederländische und der spanische Rundfunk – hatten zuvor angekündigt, sich aus dem Wettbewerb zurückzuziehen.
Die RTBF bestätigte hingegen bereits im vergangenen Monat die Teilnahme Belgiens. Welcher Künstler das Land vertreten wird, ist allerdings noch offen. Auch der flämische Rundfunk VRT kündigte an, den Wettbewerb wie geplant zu übertragen.
Im ersten Halbfinale bekommt es Belgien neben Israel mit Georgien, Portugal, Kroatien, Schweden, Finnland, Moldau, Griechenland, Montenegro, Estland, San Marino, Polen, Litauen und Serbien zu tun.
Mehrere Länder sind bereits direkt für das Finale qualifiziert, darunter Deutschland, Frankreich, Italien, das Vereinigte Königreich sowie Gastgeber Österreich.
Nach deutlicher Kritik am Abstimmungsverfahren hat der Veranstalter European Broadcasting Union Änderungen angekündigt. Künftig stehen den Zuschauern nur noch zehn Stimmen statt bisher 20 zur Verfügung. Zudem wird im Halbfinale wieder eine Fachjury gemeinsam mit dem Publikum über das Weiterkommen entscheiden. Dieses Bewertungssystem war in den vergangenen drei Ausgaben nicht angewendet worden. (belga/rt)

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