Die Bahn führt diese positive Entwicklung auf die enge Zusammenarbeit mit dem Infrastrukturbetreiber Infrabel zurück – sowie auf weniger wetterbedingte Störungen als in den Vorjahren. Gemeinsame Investitionen in Gleise, Technik und Betriebsabläufe hätten sich spürbar ausgezahlt.
Ein Blick auf die Ursachen der Verspätungen zeigt, es verschiedene Probleme gibt: 39,6 Prozent der Verzögerungen gingen direkt auf das Konto der Bahn selbst. 21,9 Prozent wurden durch externe Faktoren verursacht – etwa Personen im Gleisbereich, Unfälle oder andere Zwischenfälle. Weitere 20,8 Prozent waren auf strukturelle Schwächen des Eisenbahnsystems zurückzuführen, während 14,4 Prozent bei Infrabel lagen. 3,3 Prozent entfielen auf sonstige Gründe.
Die SNCB betont, dass sie gemeinsam mit Infrabel weiterhin kräftig in Infrastruktur, Rollmaterial, Wartung und operative Prozesse investieren will. Ziel sei es, die Pünktlichkeit weiter zu steigern und die Auswirkungen unvermeidbarer Störungen möglichst gering zu halten.
„Eine zuverlässige und pünktliche Bahn bleibt für uns oberste Priorität“, heißt es seitens des Unternehmens. (belga/calü)

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