„Es mag verwundern, aber diese winterlichen Bedingungen, die eigentlich ideal sein sollten, kommen uns überhaupt nicht entgegen, da sie nicht in unser Testprogramm passen“, betonte der St.Vither: „Die Erfahrung der vergangenen Jahre hat nämlich gezeigt, dass schneebedeckte Straßen bei der Rallye Monte Carlo eher rar geworden sind.“
Das Team und der Fahrer beschlossen deshalb, die Probefahrten auf später zu verschieben. Mit Einverständnis des Automobilsport-Weltverbandes FIA wurde der abgebrochene Testtag nicht als solcher berechnet. Man muss wissen, dass die offiziellen Testmöglichkeiten in der WRC streng limitiert sind.
Hyundai Motorsport hatte zuletzt entschieden, aus strategischen und logistischen Gründen sein permanentes Testzentrum von Finnland nach Südfrankreich, in die Region von Château Lastour, zu verlegen. Dort stehen dem Werks-Rennstall insgesamt rund zwölf Kilometer Schotterstrecken zur Verfügung. „Die Testmöglichkeiten sind vielfältig. Somit können wir unser Auto vor allem besser auf die zweite Saisonhälfte 2026 vorbereiten“, argumentiert Teamchef Andrew Whealey: „Denn dann stehen etwa die Schotter-Rallyes in Griechenland, Italien und Saudi-Arabien an. Außerdem ist dieses Testzentrum vom Firmensitz in Deutschland aus schneller zu erreichen.“ (hs)

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