Thierry Langer, der mit Startnummer 4 ins Rennen ging, absolvierte die 10 Kilometer in 26:28,7 Minuten und blieb an beiden Schießeinlagen fehlerfrei. Damit erreichte der 34-Jährige sein bislang bestes Saisonergebnis. Entsprechend zufrieden zeigte sich der Biathlet aus Elsenborn gegenüber dem GrenzEcho nach dem Rennen: „Ein 17. Platz ist ein hervorragendes Ergebnis. Bei den schwierigen Bedingungen auf der Piste und am Schießstand bin ich besonders mit meiner Leistung am Schießstand zufrieden. Ein fehlerfreies Schießen in Oberhof ist immer Gold wert und bringt mich in eine gute Position für das Verfolgungsrennen am Samstag.“
Das beste Resultat seiner bisherigen Weltcup-Karriere bleibt weiterhin der 9. Platz im Einzel von Kontiolahti im Jahr 2024. Durch den 17. Rang in Oberhof qualifizierte sich Langer als einziger Belgier für die Verfolgung am Samstag, die den besten 60 Athleten des Sprints vorbehalten ist.
Die weiteren belgischen Starter landeten außerhalb der vorderen Plätze. Florent Claude belegte mit drei Schießfehlern Rang 79 in 28:10,7 Minuten, zeitgleich mit Sam Parmentier, der am Schießstand ohne Fehler blieb. Marek Mackels kam nach drei Fehlschüssen auf Platz 98 (29:19,2).
An der Spitze setzte sich Giacomel trotz eines Schießfehlers in 25:01,7 Minuten durch. Er verwies den Deutschen Philipp Nawrath (eine Strafrunde) um 13,2 Sekunden auf Rang zwei. Dritter wurde der Norweger Johannes Dale-Skjevdal, ebenfalls mit einem Fehlschuss und 25,2 Sekunden Rückstand.
In der Gesamtwertung des Weltcups führt weiterhin der Norweger Johan-Olav Botn, der in Oberhof nicht am Start war, mit 560 Punkten. Dahinter folgen Giacomel (521) und der Franzose Eric Perrot (492), der den Sprint als Sechster beendete. Thierry Langer belegt nach dem Rennen Platz 41 der Gesamtwertung mit 42 Punkten, Florent Claude rangiert mit 39 Zählern auf Position 45. (kupo)

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