Berufsverkehr im Wandel: Fahrrad gewinnt in der Wallonie stark an Bedeutung

<p>Acerta-Barometer: 6 Prozent der Wallonen pendeln mit dem Fahrrad.</p>
Acerta-Barometer: 6 Prozent der Wallonen pendeln mit dem Fahrrad. | Foto: picture alliance/dpa

Dabei setzen nicht alle konsequent auf das Fahrrad. Laut Acerta kombinieren 3,3 Prozent der Arbeitnehmer das Rad mit dem Auto – etwa indem sie an einem Tag mit dem Wagen und am nächsten mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. 2,4 Prozent legen ihren gesamten Arbeitsweg ausschließlich mit dem Zweirad zurück, während 0,3 Prozent das Fahrrad mit öffentlichen Verkehrsmitteln verbinden.

Auto bleibt dominant – verliert aber leicht

Trotz dieses Trends bleibt das Auto das mit Abstand wichtigste Verkehrsmittel im wallonischen Berufsverkehr. 92 Prozent der Arbeitnehmer pendeln zumindest teilweise mit dem Wagen zur Arbeit. Das sind allerdings 1,2 Prozent weniger als noch vor fünf Jahren. Der Großteil der Beschäftigten (87,9 Prozent) nutzt das Auto weiterhin für die gesamte Strecke zwischen Wohn- und Arbeitsort.

Auch die öffentlichen Verkehrsmittel haben in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen. Ihr Anteil an den Arbeitswegen liegt in der Wallonie inzwischen bei 6,4 Prozent – ein Plus von rund 11 Prozent im Vergleich zu vor fünf Jahren.

Mehr Elektro-Dienstwagen

Ein weiteres Ergebnis des Barometers betrifft den Firmenfuhrpark: Jeder dritte Dienstwagen ist mittlerweile vollständig elektrisch. Innerhalb nur eines Jahres entspricht das einer Zunahme um 58,1 Prozent.

Zudem zeigt die mittlerweile zehnte Ausgabe des Mobilitätsbarometers: Belgier wohnen im Schnitt 21,2 Kilometer von ihrem Arbeitsplatz entfernt. In der Wallonie sind die Wege mit 25,8 Kilometern deutlich länger als in Flandern (20,8 Kilometer). (belga/calü)

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