Dabei erwischten zunächst die Südafrikaner den besseren Start und hatten mehr Spielanteile. Zählbar wurde jedoch Kamerun: Nach einem Schuss von Carlos Baleba am Strafraumeck prallte der Ball von der Abwehr direkt vor die Füße von Junior Tchamadeu, der eiskalt blieb und mit einem präzisen Flachschuss Keeper Ronwen Williams bezwang (34., 0:1).
Kurz nach der Pause folgte der nächste Nackenschlag für Südafrika. Christian Kofane köpfte eine Flanke mustergültig ins lange Eck und stellte früh in der zweiten Halbzeit auf 0:2 (47.). Zwar hatte Teboho Mokoena per Freistoß die große Chance auf den Anschlusstreffer, doch Kameruns Keeper Devis Epassy reagierte glänzend (69.).
Erst kurz vor Schluss keimte noch einmal Hoffnung auf: Evidence Makgopa verlängerte eine Hereingabe am ersten Pfosten zum 1:2 (88.). Für eine Wende kam dieses Tor jedoch zu spät.
Entsprechend niedergeschlagen zeigte sich Hugo Broos nach dem Spiel. „Alle sind sehr enttäuscht“, erklärte der Belgier auf der Pressekonferenz. „Ich denke, wir hatten den richtigen Matchplan. In der ersten Halbzeit hatten wir drei hundertprozentige Chancen. Da hätte das Spiel entschieden sein müssen.“
Doch die vergebenen Möglichkeiten rächten sich. „Auf diesem Niveau wird so etwas sofort bestraft. Der Gegner trifft mit etwas Glück, und gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit kassieren wir das zweite Gegentor. Da wussten wir, dass es sehr schwierig wird. Wir hatten danach noch Chancen, aber unser Tor kam einfach zu spät“, so Broos weiter.
Im Viertelfinale trifft Kamerun nun auf Gastgeber Marokko. Die Partie wird ebenfalls in Rabat ausgetragen und steigt am 9. Januar um 20 Uhr. Dann wollen die „Unbezähmbaren Löwen“ den nächsten Schritt in Richtung Titel machen. (belga/calü)

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