Prévot betonte, dass sowohl die belgische Botschaft in Bogotá, die auch für Venezuela zuständig ist, als auch die zuständigen Dienste in Brüssel die Lage eng verfolgen. Man arbeite dabei eng mit den europäischen Partnern zusammen. Nach Angaben des Außenministeriums halten sich derzeit rund 230 belgische Staatsbürger in Venezuela auf.
Unterdessen kritisierte die PTB die amerikanischen Luftangriffe deutlich. Diese seien „kriminell und illegal“ und stellten „Kriegsverbrechen“ dar, verlautete aus der Partei. Die offizielle Begründung der USA, gegen den Drogenhandel vorzugehen, sei unglaubwürdig. Tatsächlich gehe es um „imperialistische Ausbeutung“, um Öl- und Rohstoffressourcen zu sichern.
Auch Paul Magnette, Vorsitzender der PS, erklärte sich solidarisch „mit dem venezolanischen Volk, dem einzigen Souverän“. Man könne das „autoritäre Regime“ von Maduro kritisieren, ohne deshalb „imperiale Einmischung“ zu akzeptieren, schrieb er auf X. Militärische Interventionen, Machtdemonstrationen und die Missachtung des Völkerrechts befreiten kein Volk. „Demokratie wird nicht mit Waffen exportiert“, so Magnette. (belga/rt)

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