Stijn Stijnen für weitere vier Spiele gesperrt

<p>Stijn Stijnen</p>
Stijn Stijnen | Foto: belga

Der Disziplinarausschuss ahndete dabei das unangemessene Verhalten des ehemaligen Nationaltorhüters und heutigen Trainers von Patro Eisden bei den Partien gegen RSCA Futures und Kortrijk in der Challenger Pro League.

Beim torlosen Unentschieden gegen die Anderlechter Nachwuchsmannschaft am 2. November hatte sich Stijnen – obwohl bereits gesperrt – nach Spielende mehrfach im Spielertunnel beim Linienrichter über eine Abseitsentscheidung beschwert. Dafür erhielt er zwei effektive Sperrspiele sowie eine Geldstrafe von 1.000 Euro. Die gleiche Strafe wurde eine Woche später für den Vorfall vom 8. November in Kortrijk (0:2) verhängt. Kurz vor der Pause (1:0) sei Stijnen laut Bericht des vierten Schiedsrichters respektlos auf das Spielfeld gelaufen. Nach einer Gelben Karte folgte wegen einer abfälligen Geste die Gelb-Rote Karte und damit der Platzverweis. Laut Schiedsrichterbericht habe Stijnen dem vierten Offiziellen zudem gesagt, er werde „es dabei nicht belassen“, bevor er sich in Richtung Spielertunnel begab, „um dort auf uns zu warten“.

Unabhängig davon läuft gegen Stijnen weiterhin ein Verfahren der föderalen Staatsanwaltschaft nach seinem Platzverweis im Ligaspiel gegen Lokeren (1:1) am 21. Dezember. Diese bezeichnete ihn bereits selbst als „König der Wiederholungstäter“ und erinnerte daran, dass Stijnen vor den beiden neuen Urteilen bereits 15 Monate beziehungsweise 50 Sperrspiele auf seinem Konto hatte. Zuletzt war Stijnen zudem von den Verantwortlichen der AS Eupen kritisiert worden. Sie warfen ihm vor, bei der Partie drei Tage zuvor „klar Öl ins Feuer gegossen“ zu haben, nachdem es nach dem Spiel zu hitzigen Szenen gekommen war. (belga/sc)

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