Die Erhöhung um 2,21 Prozent betrifft die Beschäftigten der Paritätischen Kommission 200, also mehr als eine halbe Million Angestellte in rund 30 Branchen, darunter der Autohandel, die Betonindustrie, das Baugewerbe, Callcenter, Consulting, Grafikbetriebe, Garagen, der Großhandel, Werbe- und Reiseagenturen, Planungs- und Ingenieurbüros, Zeitarbeitsfirmen sowie IT-Unternehmen.
Auch in anderen Bereichen kommt es im Januar zu Indexanpassungen. So steigen die Löhne in der Logistik (PK 226) um 2,23 Prozent für rund 55.000 Angestellte. Im Treibstoffhandel (PK 127) beträgt die Anpassung 2,19 Prozent für knapp 2.000 Beschäftigte. Im Lebensmittelhandel (PK 119) werden 2,21 Prozent für rund 37.000 Angestellte wirksam. Auch die Angestellten der Versicherungsbranche (PK 306) sowie die Vermittler im Bankensektor (PK 341) erhalten eine Indexierung von 2,21 Prozent, was rund 30.000 Personen betrifft. In der Immobilienverwaltung, bei Immobilienmaklern und Hausangestellten (PK 323) steigt der Lohn ebenfalls um 2,21 Prozent für rund 13.500 Beschäftigte.
In einigen Bereichen fällt die Anpassung niedriger oder abweichend aus. Im Einzelhandel (PK 202) beträgt die Indexierung 1 Prozent für rund 60.000 Beschäftigte. In der Textilbranche (PK 120/214) liegt sie bei 2 Prozent für mehr als 14.000 Personen, und auch die Taxifahrer (PK 140.02) erhalten 2 Prozent mehr.
Die Löhne der Beamten werden im März 2026 indexiert, nachdem im öffentlichen Dienst die Indexschwelle überschritten wurde. Für die rund 290.000 Beschäftigten im Gesundheitswesen der PK 330 erfolgt die Anpassung hingegen bereits im Januar, nach dem Prinzip, dass die Erhöhung im ersten Monat nach dem Überschreiten der öffentlichen Indexschwelle greift. Schon 2025 hatte es dort im Februar eine Lohnerhöhung gegeben. (belga/rt)

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