Olivia und Noah stehen bereits seit 2020 ununterbrochen auf Platz eins. Bei den Mädchennamen folgen Nora, Ella, Louise und Emma. Bei den Jungen komplettieren Arthur, Jules, Liam und Leon die Top fünf. Allerdings gibt es regionale Unterschiede: In der Provinz Westflandern bleibt Olivia zwar ebenfalls die Nummer eins, doch dahinter sieht die Rangliste anders aus – dort folgen Juliette, Anna, Ellie und Renée.
Auch bei den Geburtenzahlen gibt es vorsichtig positive Signale. Für 2025 rechnet „Kind en Gezin“ mit einem leichten Plus von 0,5 bis 1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Wie stark der Anstieg letztlich ausfällt, hängt noch von den Geburten in den letzten Wochen des Jahres ab.
Wie in den vergangenen Jahren kamen auch diesmal mehr Jungen als Mädchen zur Welt: 51,3 Prozent der Neugeborenen waren Jungen, 48,7 Prozent Mädchen.
Trotz dieses kleinen Aufwärtstrends bleibt das langfristige Bild jedoch verhalten. Seit 2011 ist die Geburtenzahl in Flandern überwiegend rückläufig – mit der deutlichen Ausnahme im Jahr 2021, als sie um rund fünf Prozent anstieg. Nach dem erneuten Rückgang im Jahr 2024 erreichte die Geburtenrate sogar den niedrigsten Stand seit 20 Jahren. (belga/calü)

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