Nach einer kurzen Rede soll ein kleines Theaterstück folgen. Daraufhin folgt der Höhepunkt: eine musikalische Darbietung der Migranten der beiden Michael Jackson-Songs „We are the world“ und „Heal the world“ – vollständig in deutscher Sprache. Im Anschluss folgt ein lockerer Ausklang mit Gelegenheit für Austausch.
„Wir wollen zeigen: Wir sind alle in einem Boot“, erklärt Alexandra Peters, Lehrperson des Integrationsparcours. Es sei wichtig, nicht immer nur das Negative hervorzuheben, sondern auch das Positive ins Rampenlicht zu rücken. Die Menschen versuchten, „ihr Leben wieder auf die Beine zu stellen und sich so gut es geht zu integrieren“.
Die Veranstaltung soll ein klares Zeichen setzen: „Es ist schön zu sehen, wie dieses multikulturelle Leben so gut funktionieren kann.“ Angesichts des Hasses, der oft offen zur Schau gestellt wird – wie etwa vor kurzem durch Aufkleber und Graffitis in der Eupener Innenstadt – sei ein Einblick in dieses Zusammenleben eine „Bereicherung und eine große Lehre für alle“.
„Es liegt uns viel daran, dass die Migranten sich aufgewertet fühlen“, so Alexandra Peters. Probleme und Gedanken, die sie mit sich herumtragen, sollen eine gewisse Zeit lang der Freude weichen. Daher auch das kleine Konzert, denn: „Wenn man singt, kann man keine Angst haben“, so Alexandra Peters abschließend. (nc)

Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren