Neue Zahlen: Deutlicher Preisanstieg am belgischen Immobilienmarkt

<p>Die Immobilienpreise sind im dritten Quartal angezogen.</p>
Die Immobilienpreise sind im dritten Quartal angezogen. | Foto: belga

Der Medianpreis für ein Haus in geschlossener oder halbgeschlossener Bauweise lag landesweit bei 280.000 Euro. Für ein freistehendes Haus zahlten Käufer im Schnitt 390.000 Euro, während der Medianpreis für eine Wohnung bei 255.000 Euro lag. Gegenüber dem dritten Quartal des Vorjahres entspricht das Preissteigerungen von 2 Prozent bei Reihen- und Doppelhäusern, 2,6 Prozent bei freistehenden Häusern und 4,1 Prozent bei Apartments.

Zur Erinnerung: Der Median bezeichnet dabei jenen Wert, bei dem die Hälfte der Verkäufe günstiger und die andere Hälfte teurer war.

Ein möglicher Treiber dieser Entwicklung ist die Senkung der Registrierungsgebühren, die seit Januar gilt. In Flandern wurden sie unter bestimmten Voraussetzungen von 3 auf 2 Prozent reduziert, in der Wallonie sogar von 12,5 auf 3 Prozent. Dadurch bleibt Käufern mehr finanzieller Spielraum – ein Effekt, der sich offenbar auch auf die Preise auswirkt.

Besonders deutlich fiel der Preisanstieg in der Wallonie aus. Dort verteuerten sich Wohnungen innerhalb eines Jahres um 8,3 Prozent – der höchste Wert im landesweiten Vergleich.

Die teuersten Häuser Belgiens stehen weiterhin an wenigen exklusiven Standorten. Den Spitzenplatz belegt Lasne in Wallonisch-Brabant mit einem Medianpreis von 880.000 Euro, gefolgt von der Brüsseler Gemeinde Ixelles/Elsene (773.500 Euro) und dem Küstenort Knokke-Heist (750.000 Euro). Bei den Wohnungen liegt Knokke-Heist mit großem Abstand an der Spitze: Dort kostet ein Apartment im Median 645.000 Euro. (belga/calü)

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