Ostende greift durch: Kein Alkohol mehr in mehreren öffentlichen Zonen

<p>Ein Blick von oben auf das Stadtzentrum von Ostende</p>
Ein Blick von oben auf das Stadtzentrum von Ostende | Foto: Photo News

Konkret ist der Konsum alkoholischer Getränke künftig rund um den Marie-José-Platz, in der Kapellestraat sowie in der Adolf-Buyl-Straat untersagt. In den vergangenen Monaten gingen bei Stadt und Polizei mehr als 100 Meldungen wegen Ruhestörungen im Stadtzentrum ein. „Die Belästigungen stehen häufig in direktem Zusammenhang mit dem – teils übermäßigen – Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit“, erklärt Bürgermeister John Crombez (Vooruit). Dies äußere sich unter anderem in einschüchterndem oder aggressivem Verhalten, dem Belästigen von Passanten oder sichtbar betrunkener Personen auf Straßen und Plätzen.

Das temporäre Alkoholverbot gilt ab Montag und zunächst bis zum 15. März. Schilder weisen in den betroffenen Zonen auf die neue Regelung hin. „Wenn die Belästigungen zunehmen, müssen wir handeln. Das zeitweilige Alkoholverbot ist eine notwendige Maßnahme, um Ruhe und Sicherheit wiederherzustellen – für alle, die hier wohnen, arbeiten oder sich in der Stadt aufhalten“, betont Crombez.

Ausnahmen gelten für genehmigte Terrassen während der Öffnungszeiten der Gastronomiebetriebe sowie für zugelassene Veranstaltungen oder Aktivitäten innerhalb der betroffenen Bereiche. Wer gegen das Verbot verstößt, riskiert eine Geldbuße von bis zu 250 Euro. Für Minderjährige können Strafen von bis zu 175 Euro verhängt werden.

Nach Ablauf der drei Monate will die Stadt die Maßnahme evaluieren und entscheiden, ob das Alkoholverbot verlängert wird. (belga/calü)

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