„Dieser Sieg tut natürlich unglaublich gut“, erklärte Vandeputte nach dem Rennen. „In dieser Saison war ich schon mehrmals ganz nah dran. Mit der Zeit beginnt man zu zweifeln, aber heute habe ich es perfekt zu Ende gebracht. Auf diese Art zu gewinnen, macht den Erfolg noch ein bisschen schöner.“
Das Rennen blieb lange offen, die Entscheidung fiel erst spät. „Ich hatte mir vorgenommen, den Sieg nicht erst im Sprint auf der Brücke auszufahren – und das ist mir gelungen“, so Vandeputte weiter. „Kurz bevor wir auf die letzte Brücke gefahren sind, konnte ich mich bereits von meinen direkten Konkurrenten absetzen.“
Bereits am Sonntag steht für den Belgier die nächste große Herausforderung an: das Weltcup-Rennen in Namur. Dort richtet sich der Blick vor allem auf das Comeback von Mathieu van der Poel.
„Vielleicht kommt dieser Sieg genau zum richtigen Zeitpunkt“, sagte Vandeputte. „Mit der Rückkehr von Mathieu van der Poel wird es sicher schwieriger zu gewinnen. Er wird sofort seinen Stempel aufdrücken wollen. Ich habe zuletzt einige starke Trainingseinheiten absolviert – und sie zahlen sich bereits aus.“
Hinter Vandeputte belegte der Brite Cameron Mason den zweiten Platz – trotz gesundheitlicher Probleme in den Tagen zuvor. „Ich war diese Woche ein wenig krank“, berichtete Mason. „Nach dem Start hatte ich kein wirklich gutes Gefühl und habe mich bewusst aus dem Kampf an der Spitze herausgehalten. In der letzten Runde sind Niels Vandeputte, Ryan Kamp und ich gemeinsam weggefahren. Wir konnten den Sieg unter uns ausmachen. Ich fühlte mich stark, aber Niels war am Ende einfach einen Tick stärker.“ (belga/calü)

Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren