Feuer im Asylzentrum: Ermittler gehen von Brandstiftung aus

Nach ersten Erkenntnissen soll der Mann die Matratzen zweier Metallstockbetten aus seinem Zimmer in Brand gesetzt haben. „Am Boden wurden zudem Glasscherben des Spiegels gefunden, der an der Zimmertür hing“, erklärte Staatsanwaltssprecherin Ingrid Moriau. „Der Spiegel befand sich in unmittelbarer Nähe des Brandherdes und ist durch die Hitze gesprungen.“

In dem betroffenen Zimmer befanden sich persönliche Gegenstände von vier Personen. Diese sorgten für eine hohe Brandlast und trugen dazu bei, dass sich das Feuer rasch ausbreiten konnte. Letztlich blieb der Schaden jedoch auf das Zimmer des Verdächtigen beschränkt. Das darüberliegende Zimmer wurde „nur“ durch Rauch in Mitleidenschaft gezogen.

Der mutmaßliche Brandstifter wurde zunächst ins Krankenhaus gebracht, konnte dieses jedoch inzwischen wieder verlassen. Seine Vernehmung ist für Samstag vorgesehen.

Das Asylzentrum in Machelen beherbergt rund 400 Menschen. (belga/calü)

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