„Die Tiere befanden sich bei einer Privatperson, die sie gesammelt hatte“, berichtet Frederik Thoelen vom „Natuurhulpcentrum“.
Die Spinnen waren teils in provisorischen Plastikbehältern wie Joghurtbechern untergebracht. Das Zentrum übernahm die Boxen und brachte die Tiere nach Oudsbergen, wo sie nun vorläufig untergebracht sind. Wie es weitergeht, hängt von den Ermittlungen der Justiz ab – erst danach dürfen die Tiere endgültig an neue Standorte vermittelt werden.
Suche nach sicheren Plätzen läuft
Schon jetzt sucht das Zentrum nach geeigneten Unterkünften. Besonders gefährliche Arten sollen in spezialisierte Auffangstationen, während ungefährlichere Vogelspinnen an Zoos vermittelt werden können. „Die giftigsten Spinnen sitzen bei uns in speziell gesicherten Räumen mit zusätzlichen Schlössern“, erklärt Thoelen.
Fehlende Genehmigungen und geschützte Arten
Der Einsatz erfolgte auf Anfrage des Tierschutzdienstes der Stadt Charleroi und der Polizei. Die Privatperson hielt die Tiere offenbar wie eine Art Briefmarkensammlung. Doch es fehlten nicht nur die erforderlichen Umwelt- und Haltungsgenehmigungen: Ein Teil der Spinnen unterliegt dem internationalen Cites-Artenschutzabkommen, da es sich um geschützte Arten handelt. (belga/calü)

Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren