Königin Mathilde besucht Zentrum für Opfer innerfamiliärer und sexueller Gewalt

<p>Königin Mathilde</p>
Königin Mathilde | Foto: belga

Die EVA-Einheit besteht seit fünf Jahren und wurde eingerichtet, um den Zugang zur Opferhilfe für besonders verletzliche Personen zu erleichtern. Sie bietet einen alternativen, geschützten Zugang zum Kommissariat und konzentriert sich vor allem auf Opfer innerfamiliärer oder sexueller Gewalt. Zudem arbeitet die Einheit eng mit dem Brüsseler Care-Zentrum für Opfer sexueller Gewalt zusammen.

Während ihres Besuchs informierte sich die Königin über die Arbeit der Teams, führte Gespräche mit Opfern und traf auch einen externen Partner, der juristische Unterstützung leistet. Sie besichtigte außerdem den Raum für Videovernehmungen vulnerabler Opfer sowie das Verhörzimmer, in dem EVA-Betroffene begleitet werden. Bei der Begegnung lernte sie auch den Assistenzhund der Polizeizone kennen – ein Golden Retriever, der sofort ihre Nähe suchte.

Die EVA-Arbeitsweise stellt das Opfer konsequent in den Mittelpunkt und soll sogenannte sekundäre Viktimisierung verhindern – also Situationen, in denen Betroffene nach der eigentlichen Gewalttat durch Verfahren, Urteile und äußeren Druck erneut belastet werden. (belga/rt)

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