Überraschende Medaillen für Ostbelgier in Spa

<p>Magali Rauw vom AC Eifel lief auf den fünften Platz.</p>
Magali Rauw vom AC Eifel lief auf den fünften Platz. | Foto: privat

Bei den Männern gewann Jérôme Demaerschalk mit deutlichem Vorsprung in 43:58 Minuten. Stephan Schwall vom AC Eifel erreichte hinter Alexandre Coutrez in 46:55 Minuten (drei Fehlschüsse) den dritten Platz. Dabei ließ er auch Mitfavorit Ruben Jamsin aus Verviers hinter sich. „Mein Ziel war eigentlich nur, die Jungs vorn zu ärgern und unter die Top 10 zu kommen. Nach dem ersten fehlerfreien Schießen lag ich dann auf Platz drei. Nach dem letzten Schießen war ich kurz auf Platz zwei. Aber ich wusste, dass Alex Coutrez mich als stärkerer Läufer wieder einholen würde. Ich bin zufrieden mit meinem Ergebnis. Biathlon ist nicht vorhersehbar. Die ruhige Hand und der Druck am Schießstand spielen eine große Rolle.“ Jérémy Bredo von der OLV Eifel wurde Neunter in 50:56 Minuten.

Astrid Vliegen aus Bütgenbach sollte eigentlich nicht starten und war als Helferin vor Ort. Dann sagte die favorisierte Fanny Tilkin kurzfristig verletzungsbedingt ihren Start ab. „15 Minuten vor Beginn habe ich mir bei verschiedenen Sportfreunden die nötige Ausrüstung geliehen und bin dann auf die Strecke. Lauftechnisch konnte ich den Besten nicht folgen und habe auf gute Schießeinheiten gehofft.“ Mit null beziehungsweise einem Fehler im Liegendschießen lag sie sogar zwischenzeitlich vorn. Dem folgten zweimal zwei Fehler beim Stehendschießen. „Ich war permanent in Reichweite des Podiums. Aber die Läuferinnen vor mir liefen einfach stärker. Es war ein super Rennen.“ Sie wurde Vierte in einer Endzeit von 57:21 Minuten. Dabei war sie die dritte Belgierin, da vor ihr noch die Deutsche Sonja Vernikov lag. Siegerin wurde Sophie Paulissen in 55:49 Minuten.

Beim Rennen über fünf Kilometer gewannen François Gerard (29:15) und Barbara Decroly, die Gesamtzweite wurde. Magali Rauw vom AC Eifel wurde Fünfte in 37:40 Minuten. „Beim Schießen lief es nicht so gut wie in der Saison, und die Strecke war schwierig zu laufen. Ich bin den Umständen entsprechend zufrieden, und es hat Spaß gemacht.“ Sarah Maus aus Meyerode wurde Achte in 39:09 Minuten. „Es lief ganz gut. Die Konkurrenz war einfach zu stark. Die Stimmung ist leider nicht so gut wie bei den Rennen in der Saison, wo jeder mitmachen kann.“ (mbr)

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