Überraschung vor WM-Quali-Finale: Penders rückt rein, Vandevoordt auf die Tribüne

<p>Mike Penders und Maarten Vandevoordt beim Abschlusstraining in Sclessin.</p>
Mike Penders und Maarten Vandevoordt beim Abschlusstraining in Sclessin. | Foto: Photo News

Penders, Torhüter beim französischen Erstligisten Straßburg, war nach seinem Einsatz bei der U21 direkt zur A-Nationalmannschaft gestoßen. Da auf dem offiziellen Spielberichtsbogen ausschließlich 23 Spieler zugelassen sind – Startelf und Ersatzbank zusammen –, fiel die Entscheidung zu seinen Gunsten. Vandevoordt wird damit Opfer des Überzähligen.

Nationaltrainer Rudi Garcia hatte ursprünglich 26 Spieler nominiert. Durch den Ausfall von Thibaut Courtois rückte Penders nach. Amadou Onana fehlt aus Vorsichtsgründen, Nathan Ngoy aufgrund einer Verletzung. Damit umfasst die Gruppe nun 24 Profis – einer zu viel für die Regularien.

Beim Training am Montagabend in Lüttich waren Onana und Ngoy nicht dabei. Ngoy, der bereits am Samstag in Kasachstan auf der Tribüne saß, absolvierte zumindest einige Minuten auf dem Ergometer an der Seitenlinie. Onana war vollständig abwesend. Dafür kehrt Thomas Meunier zurück ins Aufgebot: Der Rechtsverteidiger war beim 1:1 in Astana noch gesperrt.

Belgien braucht Sieg zur WM-Qualifikation

Nach dem enttäuschenden Remis in Kasachstan haben die Belgier eine erste Chance auf die Qualifikation für die WM 2026 verpasst. Am Dienstag soll es nun klappen: Mit einem Sieg gegen Liechtenstein wäre Belgien sicher beim Turnier in den USA, Kanada und Mexiko dabei.

Belgien startet mit zwei Punkten Vorsprung in den letzten Spieltag. Verfolger Nordmazedonien und Wales treffen zeitgleich direkt aufeinander. Bei Punktgleichheit entscheidet die Tordifferenz – derzeit zugunsten der Roten Teufel. (belga/calü)

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