Am Mittwoch, dem 16. Juli – nur zwei Tage vor dem Start des weltbekannten Festivals – war auf dem Gelände De Schorre plötzlich Feuer am Hauptpodium ausgebrochen. Trotz des schnellen Einsatzes der Feuerwehr brannte die monumentale Kulisse fast vollständig nieder. Den Veranstaltern gelang es allerdings, innerhalb kürzester Zeit ein kleineres Ersatzpodium aufzubauen, sodass Tomorrowland wie geplant stattfinden konnte.
Nach dem Brand leitete die Antwerpener Staatsanwaltschaft ein Verfahren wegen fahrlässiger Brandstiftung ein, um die genaue Ursache zu klären. Auch mehrere Versicherungen untersuchen den Fall. Vier Monate später gibt es jedoch noch immer keine offiziellen Ergebnisse. Tomorrowland erklärt, man warte die Schlussfolgerungen ab und hoffe auf eine baldige Klärung. Die Staatsanwaltschaft betont, das Ermittlungsverfahren laufe weiter – „jede Schlussfolgerung wäre derzeit verfrüht“.
Laut der VRT sollen Überwachungsvideos zeigen, dass sich an einer Feuerschale, die gerade getestet wurde, ein erstes Feuer entwickelte. Ob dieses Feuer anschließend auf das gigantische Podium übergriff und damit der entscheidende Auslöser für den Großbrand war, sei allerdings weiterhin offen. (belga/calü)

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