Seit Beginn der Einschreibungen am 20. September haben sich rund 40.440 Schülerinnen und Schüler der ersten bis sechsten Primarstufe in der Französischen Gemeinschaft (FG) gegen Mobbing und Cybermobbing engagiert. Ziel der Ausgabe 2025 war es, jüngere Kinder noch stärker für die Problematik zu sensibilisieren und den pädagogischen sowie inklusiven Ansatz der Kampagne weiter auszubauen. Die Initiative wurde in Zusammenarbeit mit der FG und der Beobachtungsstelle für das Schulklima durchgeführt und umfasste zwei Aktionswochen in Schulen sowie mehrere öffentliche Veranstaltungen.
Am Freitag versammelten sich mehr als 500 Kinder im Bahnhof Guillemins, um gemeinsam eine große „Kette der Hoffnung“ zu bilden – mit einer Länge von 40,4 Kilometern ein neuer Rekord.
Unterstützt wurde die Kampagne zudem von Königin Mathilde, die eine Schule in Ixelles besuchte, um sich mit Lehrern und Schülern über Präventionsarbeit auszutauschen. Begleitet wurde HOPE 2025 außerdem von den Erfahrungsberichten von Mentissa und fünf weiteren Persönlichkeiten aus Musik, Sport und Kultur.
Auch wenn die Kampagne nun endet, bleibe das Thema Mobbing ein täglicher Kampf, betonen die Veranstalter. In der FG war fast jeder dritte Schüler bereits mit schulischem Mobbing konfrontiert – als Opfer, Zeuge oder Täter. (belga/rt)

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