Wie Matz am Mittwoch mitteilte, soll der Rechnungshof beauftragt werden, ein Audit über die eingesetzten Mittel zur Museumsicherheit durchzuführen. Der Schritt folgt auf eine Krisensitzung mit den Verantwortlichen mehrerer nationaler Kultureinrichtungen.
An dem Treffen nahmen die Generaldirektorinnen und -direktoren bedeutender Institutionen teil – darunter die Königliche Bibliothek, die Königlichen Museen der Schönen Künste, die Königlichen Museen für Kunst und Geschichte, das Königliche Institut der Naturwissenschaften sowie das Afrikamuseum in Tervuren.
Auch das Königliche Institut des Kulturerbes (KIK/IRPA) sowie Vertreter der Polizei, der föderalen Gebäudeverwaltung und des Dienstes für Wissenschaftspolitik (Belspo) waren eingebunden.
„Wir wollen proaktiv handeln, um die Sicherheit der föderalen Museen zu stärken“, erklärte Matz. Künftig sollen regelmäßige Informationsaustausche und Sicherheitsübungen organisiert werden. Das KIK wurde zudem als zentrale Anlaufstelle für Risiko- und Krisenmanagement im Bereich des Kulturerbes bestimmt.
Der Schritt folgt auf den aufsehenerregenden Kunstdiebstahl im Pariser Louvre am 19. Oktober, bei dem Diebe inmitten des Tages wertvolle Schmuckstücke und Kronjuwelen der französischen Monarchie entwendet hatten. Der Fall sorgte international für Schlagzeilen – und offenbarte, wie verletzlich selbst berühmte Museen sein können. (belga/calü)

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