In seiner Eröffnungsrede warb der König für eine „Kultur der Solidarität“ und für eine Gesellschaft, die auf Chancengleichheit, faire Arbeitsbedingungen und ein gerechtes Verteilungssystem setzt.
„Wir alle haben die Pflicht, Armut und Ungleichheit zu bekämpfen und den Teufelskreis der Benachteiligung zu durchbrechen, der durch soziale Ungerechtigkeit und ungleiche Chancen entsteht“, erklärte König Philippe.
Zugleich warnte er vor einer Gesellschaft, „die individuelle Freiheit über alles stellt und dabei die Kraft von Zusammenhalt und Zugehörigkeit vergisst“.
Der Monarch sprach auch die Bewahrung des Planeten an – ein „globales Anliegen, das nicht nur politische, sondern auch moralische Dimensionen“ habe.
„Wahrer sozialer Fortschritt als Grundlage einer nachhaltigen und friedlichen Welt kann nur erreicht werden, wenn wir alle Tag für Tag – im eigenen Land wie zwischen den Nationen – daran arbeiten, Spaltung und Vorurteile zu überwinden“, schloss der König. (belga/rt)

Kommentare
Wenn eine absolutistische Monarchie (=einer herrscht, alle haben zu ducken) wie der Sharia-Gottesstaat Katar eine Konferenz über 'soziale Gerechtigkeit' austrägt, dann nennt man das im Französischen "Se foutre du monde"...
Und die Situation der Sklavenarbeiter in Katar wurde bestimmt auch angesprochen von Ihrer Majestät König Philippe?
Sozialer Fortschritt ist in der Tat zu sehen - aber nur bei den Scheichen und Reichen.
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