Im Rahmen der internationalen Kampagne „MedSafetyWeek“, die in diesem Jahr zum zehnten Mal stattfindet, ruft die Afmps daher Patientinnen, Patienten und medizinisches Personal dazu auf, jede unerwünschte Reaktion zu melden, um Medikamente „für alle sicherer zu machen“.
Zwischen 2014 und 2024 gingen bei der Afmps 9.892 Verdachtsmeldungen zu unerwünschten Arzneimittelwirkungen ein – doppelt so viele wie im Jahrzehnt zuvor. Dennoch, so die Behörde, werden nur rund fünf bis zehn Prozent aller vermuteten Nebenwirkungen tatsächlich gemeldet.
„Die unzureichende Meldung vermuteter Nebenwirkungen kann dazu führen, dass wichtige Sicherheitsprobleme zu spät erkannt werden“, erklärte Hugues Malonne, Generalverwalter der Afmps. Ziel der Kampagne sei es, das Bewusstsein für die Bedeutung dieser Meldungen zu schärfen.
Die MedSafetyWeek wurde 2016 ins Leben gerufen und vereint inzwischen 130 Organisationen weltweit. Das Motto der diesjährigen Ausgabe lautet: „Wie wir alle dazu beitragen können, Medikamente sicherer zu machen.“ Die Kampagne läuft vom 3. bis 9. November.
Jede Meldung ist wertvoll – unabhängig davon, ob die Nebenwirkung neu, schwer oder mild ist, betont die Afmps. Sie helfen dabei, das Sicherheitsprofil von Arzneimitteln besser zu verstehen. Verdachtsfälle können online unter www.notifieruneffetindesirable.be gemeldet werden. (belga/rt)

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