Die Schwarzen Teufel heben ab: Belgische Rugbyspieler jagen erstes WM-Ticket

<p>Das belgische Rugby-Team steht vor einem großem WM-Abenteuer.</p>
Das belgische Rugby-Team steht vor einem großem WM-Abenteuer. | Foto: belga

Nationaltrainer Laurent Dossat, der aus Frankreich stammt, zeigte sich vor dem Abflug hochzufrieden mit der Stimmung in seinem Team. „Die Spieler haben richtig Lust, viel Energie und sind mit einem breiten Lächeln von ihren Vereinen angereist“, sagte Dossat.

Belgien, derzeit 22. der Weltrangliste, trifft beim entscheidenden Qualifikationsturnier zunächst am Samstag, 8. November (16.30 Uhr belgischer Zeit) auf Namibia (Weltranglistenplatz 27), danach am Donnerstag, 13. November (14 Uhr) auf Paraguay (Platz 31) und schließlich am Dienstag, 18. November (16.30 Uhr) auf Samoa (Platz 16). Nur der Sieger des Turniers darf 2027 bei der Rugby-WM in Australien antreten.

<p>Nationaltrainer Laurent Dossat bei der Trainingseinheit am Sonntag im Nelson Mandela Stadion</p>
Nationaltrainer Laurent Dossat bei der Trainingseinheit am Sonntag im Nelson Mandela Stadion | Foto: belga

Obwohl die Belgier mit einem Erfolg Rugby-Geschichte schreiben könnten, versucht Dossat, den Druck herauszunehmen. „Von Druck ist bei uns keine Rede“, sagte der Coach. „Niemand sieht sich als Favorit. Natürlich spüren wir die Energie und Erwartung von außen – aber unser Ziel bleibt, nichts dem Zufall zu überlassen und bestmöglich vorbereitet zu sein.“

Der Trainer weiß, dass sein Team in Dubai auf erfahrene Gegner trifft: „Namibia und Samoa sind Teams, die regelmäßig bei Weltmeisterschaften dabei sind. Sie haben einfach mehr Erfahrung. Aber auf diesem Niveau muss man gegen solche Mannschaften antreten. Wir werden es auf unseren Schultern spüren – im wahrsten Sinne des Wortes“, scherzte Dossat.

<p>Historische Chance: Die belgische Rugby-Nationalmannschaft kämpft in Dubai um WM-Ticket.</p>
Historische Chance: Die belgische Rugby-Nationalmannschaft kämpft in Dubai um WM-Ticket. | Foto: belga

Bis zur Turniereröffnung stehen für die Schwarzen Teufel tägliche Morgentrainings und Regenerationseinheiten am Nachmittag auf dem Programm. „Die Erholung wird entscheidend“, betonte Dossat, „denn wir spielen drei Partien in nur zehn Tagen.“ (belga/calü)

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