Weniger Übernachtungen: Belgische Küste spürt kleine Flaute in den Herbstferien

<p>Trotz Besucher-Rückgang bleibt die belgische Küste beliebt.</p>
Trotz Besucher-Rückgang bleibt die belgische Küste beliebt. | Foto: belga

Laut Schätzungen von Westtoer, die auf Daten des sogenannten „Druktebarometers“ basieren, wurden in den zwei Ferienwochen zwischen 1,0 und 1,1 Millionen Übernachtungen an der Nordseeküste gezählt. In der ersten Woche hatten nur die Schulen in der Französischen Gemeinschaft Ferien, in der zweiten Woche dann auch jene in Flandern sowie in der Deutschsprachigen Gemeinschaft.

Im vergangenen Jahr fiel der 1. November auf einen Freitag – das verlängerte Allerheiligen-Wochenende brachte damals einen kräftigen Schub von rund 160.000 zusätzlichen Übernachtungen. „Dieses Jahr fehlte dieser Impuls, was die Rückgänge erklärt“, so Westtoer. Die meisten Buchungen wurden diesmal an den beiden Wochenenden registriert, jeweils etwa 110.000 Übernachtungen.

Auch die Zahl der Tagesgäste war rückläufig. Insgesamt besuchten rund 850.000 Menschen die Küste während der Herbstferien – etwa 15 Prozent weniger als im Vorjahr. Besonders beliebt waren die Tage Samstag, 18. Oktober, Sonntag, 19. Oktober und Donnerstag, 30. Oktober, an denen jeweils rund 100.000 Tagesausflügler gezählt wurden.

Trotz der geringeren Zahlen bleibt die Küste ein Publikumsmagnet, betont der Vorsitzende von Westtoer, Jurgen Vanlerberghe (Vooruit): „Auch ohne verlängertes Wochenende beweist unsere Küste ihre Anziehungskraft. Die gute Resonanz auf Veranstaltungen und kulturelle Angebote zeigt, dass es den Küstengemeinden gelingt, zu jeder Jahreszeit ein abwechslungsreiches und inspirierendes Programm zu bieten.“ (belga/calü)

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